Natürlicher Zuckerersatz stark umstritten – Studien über den Süßstoff „Stevia“

Gesundheitsfördernd? Oder doch gesundheitsschädigend? Die Meinungen über den Zuckerersatzstoff Stevia gehen weit auseinander. Wie das Internetportal private-krankenversicherung.de informiert, sind sich Experten immer noch nicht über die Wirkung des südamerikanischen Honigkrautes einig.

Aufelin Pure

Die aus dem Grenzgebiet zwischen Paraguay und Brasilien stammende Pflanze, wird bereits seit Jahrhunderten von den einheimischen Indios genutzt. In den 1950er Jahren begannen dann auch die Japaner, Stevia im großen Stil zu kultivieren. Der natürliche Süßstoff, der kalorienfrei und für Diabetiker geeignet ist, wurde so über lange Zeit hinweg in großen Mengen verwendet, bis eine umstrittene Studie ihn als Mutagen identifizierte.

Auch heute ist die Haltung zu Stevia-Erzeugnissen geteilt. In der EU sind sie immer noch nicht als Lebensmittel zugelassen. In Frankreich und der Schweiz hingegen, sind bestimmte Formen des Süßstoffs erlaubt. Der Großkonzern Coca Cola zeigte sich 2007 an Stevia interessiert und China begann 2005 mit großflächigem Stevia-Anbau.

Klare Informationen über den wahren Charakter der Pflanze sind nur schwer zu finden, da die meisten Studien diesbezüglich stark von Lobbyisten beeinflusst zu sein scheinen. Während die eine Studie die gesundheitsfördernde Wirkung von Stevia hervorhebt und ihr einen positiven Effekt gegenüber Karies, Bluthochdruck und Diabetes bescheinigt, verteufeln andere Studien den natürlichen Zuckerersatz. So bestehen einer Studie der WHO zufolge Zweifel am harmlosen Charakter von Steviol. Auch wenn Untersuchungen am Menschen noch ausstehen, haben Versuche an Ratten einen negativen Einfluss auf die männliche Fruchtbarkeit gezeigt. Dies sollte allerdings nicht allzu sehr verwundern, da der Stoff von den Indianern traditionell als Verhütungsmittel benutzt wurde.

Umfangreicher Stevia Ratgeber

Stevia ist auf dem Vormarsch. Als natürlich gesunder Süßstoff mit wenig Kalorien, einem Schutz vor Karies, pflegenden kosmetischen Inhaltsstoffen und viele andere Vorzügen stellt es den herkömmlichen Haushaltszucker mehr und mehr in den Schatten. Verbraucher sind dennoch oft verunsichert, ob dieser Wunderzucker tatsächlich so gesund und unbedenklich ist, wie behauptet wird.

Auf www.SteviaRatgeber.de können Verbraucher sich umfangreich über das in Deutschland noch sehr neuartige Produkt informieren. So erfährt man beispielsweise auf welche Weise Stevia gewonnen wird und wie es bis zur Verwendung verarbeitet wird. Ursprünglich stammt die Pflanze Stevia rebaudiana aus dem südamerikanischen Paraguay. In Europa genießen bisher Spanien und Portugal die Vorreiterstellung im Stevia-Anbau, da die Pflanze besonders bei feuchtwarmem Klima gut gedeiht. Mehr zur kontrollierten Herstellung und der geprüften Qualität von Stevia kann man im Stevia-Ratgeber nachlesen.

Einzelheiten erfährt man auch über die Zulassung von Stevia. Seit Ende 2011 kann man Stevia als Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland online oder im Einzelhandel erwerben. Bis zu diesem Zeitpunkt wollte man eine gesundheitsgefährdende Wirkung von Stevia ausschließen bevor es als Lebensmittel im Handel erworben werden kann. Nun hat die EU Kommission den Verzehr von Stevia als unbedenklich eingestuft. Hintergründe dazu werden ebenfalls im Ratgeber genauestens geschildert.

Um ein bereits erworbenes Produkt richtig zu dosieren, bedarf es zunächst etwas Übung. Durch die enorme Süßkraft, welche die des herkömmlichen Zuckers um das 300-fache übersteigt, sollte Stevia sehr sparsam anwendet werden. Auch nützliche Tipps zur richtigen Dosierung beim Backen oder bei anderen Anwendungen kann der Ratgeber liefern.

Einen ganz besonderen Einblick gewährt das umfangreich und sehr hochwertig gestaltete PDF. Auch diese befindet sich auf SteviaRatgeber.de und liefert wertvolle Tipps und einen visuell sehr gut umgesetzten Überblick zum Thema Stevia. Alle Informationen rund um den natürlichen Süßstoff werden in einer übersichtlichen Gliederung abgehandelt. Inhalte des PDFs sind unter anderem auf der Grundlage von wissenschaftlichen Texten einer Doktorin in Biologie entstanden und damit besonders fundiert dargestellt.

Mit SteviaRatgeber.de ist man sowohl als absoluter Neuling als auch als bekennender Stevia-Nutzer bestens beraten. Umfangreiches Wissen wird in übersichtlicher Form zur Verfügung gestellt. Neueste Erkenntnisse werden umgehend berücksichtigt, sodass der Leser immer auf dem aktuellsten Stand bleibt.

SteviaKaufen.com – neuer Stevia Online Shop im Test

Der Bekanntheitsgrad von Stevia steigt – immer mehr Menschen suchen nach einer gesünderen und zugleich kalorienärmeren Alternative zu herkömmlichen Haushaltszucker. Hinzu kommt, dass Stevia auf natürliche Weise aus der Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen wird. Im Gegensatz zu Süßstoff besteht daher keine chemische Zusammensetzung, welche gesundheitsgefährdende Folgen mit sich bringen könnte.

Mit der Bekanntheit steigt auch die Nachfrage. Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten Stevia online oder im Handel zu erwerben. Auch auf www.steviakaufen.com kann man verschiedenste Steviaprodukte kaufen. Das umfangreiche Wissen über Stevia in der Infothek hilft dabei, sich vorab genauer über dieses in Deutschland neuartige Produkt zu informieren.

Unter anderem erfährt man genaueres über die Herkunft sowie die Verarbeitung von Stevia. Außerdem werden Bedenken gegenüber einer gesundheitsgefährdenden Nebenwirkung von Stevia beseitigt.

Geprüfte Herstellung und Qualitätskontrolle

Einige Online-Shops bieten Stevia Produkte zu sehr günstigen Preisen an. Diese Produkte stammen häufig aus Produktionsorten in China und haben mit dem natürlichen Ausgangsprodukt nicht mehr viel zu tun. Auf Steviakaufen.com werden hingegen hochwertige Produkte angeboten, die nicht chemisch nachbearbeitet wurden. Die Betreiber versichern eine geprüfte Herstellung und eine hundertprozentige Kontrolle von qualitativ sehr hochwertigen Erzeugnissen.

Green shop in Poland

Häufig wird auch der eher bittere, lakritzähnliche Nachgeschmack bemängelt, welcher bei der Verwendung von Stevia auftritt. Ohne die Zugabe von Füll- und Bitterstoffen sowie sonstigen Zusatzstoffen sind die angebotenen Produkte nach der Verarbeitung noch immer naturbelassen und schmackhaft.

Die Produktauswahl besteht bei steviakaufen.com bisher aus hochwertigen Stevia Tabs im praktischen Spender, flüssigem Stevia zum Tröpfeln, den reinen, getrockneten Stevia-Blätter sowie aus Stevia Pulver. Stevia Tabs sind besonders zum Süßen von Getränken wie Tee oder Kaffee geeignet. Sie lassen sich im Spender leicht dosieren. Die getrockneten Blätter eigenen sich hingegen hervorragend als Badezusatz für die äußere, kosmetische Anwendung.  Zum Backen empfiehlt sich das Stevia Pulver, welches bei der richtigen Dosierung zu einer angenehmen Süße beiträgt. Stevia flüssig ist besonders vielseitig einsetzbar. Sowohl heißen und kalten Getränken als auch Desserts wie Pudding oder Joghurt verleiht es einen angenehm süßlichen Geschmack. Neugierigen, welche zunächst testen wollen, welches Produkt sich für den eigenen Gebrauch am besten eignet, wird das Probier- und Einsteigerpaket empfohlen. Wertvolle Tipps zum richtigen Einsatz von Stevia erhält man auch in den im Shop angebotenen Koch- und Backbüchern, welche speziell auf die Verwendung von Stevia ausgerichtet sind.

Neue Verordnung lässt Stevia endlich als Süßungsmittel zu

Was so lange gedauert und Verbraucher wie Händler verunsichert hat, soll nun endlich der Vergangenheit angehören. Stevia, auch Honigkraut genannt, ist als kalorienfreier Süßstoff sehr beliebt, war bisher aber nicht als Lebensmittel zugelassen.

Neue EU-Verordnung zu Steviolglykosid

Mit der EU-Verordnung wurde Stevia, beziehungsweise Steviolglykosid, das aus den Blättern der Stevia-Pflanze gewonnene Süßungsmittel, als Lebensmittelzusatzstoff in der EU zugelassen. Die Regelung ist am 02.12.2011 in Kraft getreten. Steviolglycosid wird auf Lebensmittelverpackungen mit dem Namen E960 gekennzeichnet. Die genaue Angabe der Zusatzstoffe durch E-Nummern oder den ausgeschriebenen Namen ist in der EU verpflichtend, um die Inhaltsstoffe transparent darzustellen und die Verbraucher zu schützen, auch nachzulesen in der aktualisierten Liste “Lebensmittelzusatzstoffe in der EU”.

Der Wunsch nach der Zusetzung von kalorienfreien Süßungsmitteln pflanzlicher Herkunft ist bei vielen Herstellern seit Jahren sehr groß, Stevia wäre daher schon früher bei vielen von ihnen das Mittel der Wahl gewesen. Da Stevia 300-mal stärker süßt als Zucker, scheint es ideal zu sein für kalorienreduzierte Getränke, Süßigkeiten und Milchprodukte. Doch erst im April 2010 räumte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) gesundheitliche Bedenken gegenüber der Verwendung von Stevia aus.

Unterschiedliche Stevia Qualitäten

Doch auch wenn in Japan und Zentral- und Südamerika die Stevia-Pflanze seit vielen Jahren als Süßungsmittel verwendet wird, bleiben Bedenken bei der häufigen Verwendung. Es besteht die Gefahr, dass die Verbraucher nicht wissen, mit welchen Mengen Stevia sie in Zukunft konfrontiert werden, obwohl die Efsa eine Tagesdosis von mehr als 4 Milligramm je Kilogramm Körpergewicht als kritisch betrachtet. Gerade Kinder, die viele gesüßte Softdrinks trinken, könnten die Dosis schnell überschreiten. Möglicherweise könnten daher in der Zukunft die Mengenangaben der enthaltenen Steviolglykoside für die Hersteller verpflichtend werden.

Auch denjenigen, die bereits vor der Zulassung Steviaprodukte verwendet haben (als Dünger, Kosmetik o. ä. getarnt), sei weiterhin geraten, Überdosierungen zu vermeiden.

Eine mögliche weitere Gefahr könnte sein, dass enorme Qualitätsunterschiede hinsichtlich der Herkunft der Pflanze bestehen, die Verarbeitung aber über den Preis entschieden werden wird. Verbrauchern wird deshalb geraten, auf ein Herkunftszertifikat zu achten und das Stevia aus Paraguay dem aus Fernost vorzuziehen. Bleibt zu hoffen, dass die EU für eine vollständige Aufklärung der Verwendung des Süßungsmittels sorgen kann.

Stevia bei Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck

In der traditionellen paraguayischen Medizin und in der brasilianischen Kräutermedizin wird Stevia schon seit Jahrhunderten als natürliches Süßungsmittel und als Heilmittel verwendet. Die Süße und die medizinischen Wirkstoffe wohnen dabei den laubartigen Stevia-Blättern inne. Die indigene Bevölkerung nutzt sie als Süßstoff, der die 300-fache Süße von Zucker, aber keine Kalorien hat, als Mittel gegen Bluthochdruck und Diabetes sowie als empfängnisverhütendes und als wasserausschwemmendes Mittel.

Stevia und die Zivilisationskrankheiten Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck

Der Diabetes mellitus entsteht bekanntermaßen durch jahrelange Übernährung, durch eine falsche Ernährung mit zu viel Zucker, durch Übergewicht und kann auch eine Verbindung mit Bluthochdruck eingehen (sogenanntes Metabolisches Syndrom).

Der Vorteil an Stevia ist zum einen, dass er Zucker (und dessen Nebenwirkungen) als kalorienarme Alternative ersetzen kann. Süßhungerattacken oder normales Essen müssen nicht mehr auf die Hüften schlagen, wenn mit Stevia gesüßt wird, womit ein Risikofaktor für Übergewicht gebannt ist. Liegt bereits Diabetes vor, so zeigen wissenschaftliche Studien, dass Stevia auf Blutzuckerwerte Einfluss nimmt. Derzeit wird darüber diskutiert, sogenannte diätische Lebensmittel für Diabetiker (die mit Fruchtzucker gesüßt sind) vom Markt zu nehmen, da sie zwar nicht negativ auf den Blutzucker wirken, jedoch die gleiche Kalorienzahl wie andere Süßigkeiten haben. Deswegen begünstigen sie Übergewicht. Mit Stevia könnte beispielsweise dieser negative Kreislauf durchbrochen werden: Es wirkt nachweislich positiv auf den Blutzuckerspiegel, hat aber kaum Kalorien.

Ist weniger Übergewicht durch kalorienarme Süßspeisen mit Stevia gegeben, so entsteht auch weniger Bluthochdruck, da Übergewicht auf die Blutdruckwerte einwirkt. Zudem reguliert Stevia den Blutdruck sowieso positiv. Der Entstehung des sogenannten Metabolischen Syndroms (aus Übergewicht wird Zuckerkrankheit und Bluthochdruck, all dies kann zu weiteren Gesundheitsschäden führen) könnte so gestoppt und auf vorhandene Krankheiten positiv eingewirkt werden.

Stevia und herkömmliche Therapiemethoden

Wie sich trotz ursprünglicher Bedenken herausgestellt hat, sind die Stevia-Blätter ungiftig und der Verzehr hat keine Nebenwirkungen. Es konnte weder ein Krebsrisiko, eine Fertilitätseinschränkung oder eine sonstige vermutete Folgewirkung bestätigt werden. De facto wirkt Stevia erst toxisch, wenn eine Menge, die dem halben Körpergewicht entspricht, eingenommen wird. Es ist zudem gesünder als synthetische Süßstoffe und weitaus gesünder als Zucker. Stevia könnte im Grunde die Behandlung Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck (und andere) revolutionieren bzw. die Entstehung dieser Krankheiten sogar verhindern. Praktischerweise könnte Stevia auf alle drei genannten Krankheiten, die ja zusammenhängen, eine positve Wirkung haben und dabei helfen den Teufelskreis aus Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und deren Folgekrankheiten zu überwinden.

Kochen und Backen mit Stevia

Stevia ist ein natürlicher Süßstoff, der aus der Pflanze Stevia rebaudiana gewonnen wird. Er ist 300 Mal süßer als Zucker und noch dazu viel gesünder. Stevia besteht hauptsächlich aus Steviosid, das sich in seiner chemischen Struktur stark vom Zucker unterscheidet. Er kann kein Karies hervorrufen und eignet sich deswegen besonders für die Zubereitung von Speisen für Kinder, deren Zähne sehr empfindlich sind. Außerdem ist er für Diabetiker geeignet. Stevia gibt es in verschiedener Form zu kaufen – jedes Rezept setzt eine andere Form voraus.

Grundsätzlich eignet sich Stevia zum Süßen von Tee, Kaffee, Kakao oder anderen Heiß- und Kaltgetränken. Dazu sollte es entweder in pulverisierter oder flüssiger Form vorliegen. Es ist in beiden Formen sehr gut löslich und muss nur kurz unter das Getränk gerührt werden, um seine Wirkung zu entfalten. Stevia in diesen beiden Formen kann auch sehr gut zur ständigen Verwendung beim Kochen und Backen verwendet werden. Desserts wie Pudding oder Eis lassen sich perfekt mit Stevia herstellen, auch im Kuchen schmeckt der Süßstoff. Wichtig ist allerdings, nur sehr wenig Stevia zum Süßen zu verwenden – der natürliche Süßstoff hat eine starke Wirkung, die jeder zuerst für sich selbst kennen lernen muss.

Flüssigen Stevia-Süßstoff selbst herstellen.

Den Süßstoff Stevia in flüssiger Form kann man nach einem leichten Rezept selbst herstellen. Dazu benötigt man getrocknete Steviablätter, die in vielen Online-Shops verkauft werden. Man sollte darauf achten, dass sie unbespritzt sind und keine Schadstoffe enthalten – nur dann entfalten sie ihre gesunde Wirkung. Der Vorteil an der eigenen Herstellung flüssigen Süßmittels besteht darin, dass die getrockneten Blätter noch alle gesunden Öle enthalten und diese in das flüssige Süßmittel abgeben können. Die Steviablätter werden in kochendes Wasser gegeben, etwa 2 Minuten darin gelassen, anschließend werden sie ausgesiebt. Aus dem Wasser entsteht dadurch der flüssige Süßstoff.

Zuckerhaltige Soßen lassen sich problemlos auch mit Stevia zubereiten – besonders gut passt der Süßstoff beispielsweise zu Barbecue-Soße, die rauchig-süß werden soll. Dazu muss einfach das Rezept etwas abgeändert werden – den Zucker ersetzt man am besten durch flüssigen Stevia-Süßstoff, da sich Pulver nicht gut lösen würde. Der flüssige Stoff lässt sich allerdings bestens in die Sauce unterrühren und vermischt sich gut mit allen anderen Inhaltsstoffen. Es sollten allerdings nur sehr wenige Tropfen verwendet werden – 10 Tropfen sind für 1l Sauce völlig ausreichend.

Stevia für die Herstellung von Kuchen und anderen Süßspeisen verwenden.

Zum Kuchen passt am besten Stevia in Pulverform. Sofern der Zucker keinen Großteil der Inhaltsstoffe ausmacht, kann man ihn im Rezept durch Steviapulver ersetzen – das ist wichtig, denn der natürliche Süßstoff wird in viel geringeren Mengen verwendet als der Zucker. Es genügt in der Regel, etwa ein Zehntel der Menge des Zuckers zu verwenden, was bereits einen sehr süßen Kuchen ergeben wird. Dasselbe gilt auch für die Herstellung von Pudding oder anderen Desserts. Die fertigen Süßspeisen eignen sich häufig auch als Bestandteil einer Low Carb-Diät, da Zucker als Kohlenhydrat gilt und Stevia die Speise lediglich süßt.

Stevia in Kosmetikprodukten

Stevia – Eine vielseitige Pflanze für die Kosmetik

Kulturgeschichtlich geht die Nutzung der Stevia Pflanze auf eine lange Historie zurück. In ihrem ursprünglichen, natürlichen Verbreitungsgebiet, in den südamerikanischen Hochebenen, im Grenzgebiet zwischen Paraguay, Argentinien und Brasilien, wird Stevia rebaudiana seit Jahrhunderten als Nahrungsbestandteil und zur Herstellung von Kosmetik eingesetzt. Letzteres verwundert nicht, schließlich ist die Verwendung von pflanzlichen Inhaltsstoffen in der Kosmetik auch heute noch nahezu essentiell. Ihnen kommt vielfach eine positive Wirkung zu, die sich förderlich auf das Hautbild, die Verminderung von Alterserscheinungen oder die Haare auswirkt. Anfänglich dienten Stevien jedoch vornehmlich als natürlicher und intensiver Süßstoff. Diese Eigenschaft brachte ihr auch den deutschen Namen Honig- oder Süßkraut ein. Den süßen Geschmack verdanken die rund 2000 Arten der Gattung Stevia einer Verbindung mit dem Namen Steviosid. Dabei handelt es sich im chemischen Sinne um ein Glykosid des Diterpens Steviol. Es kann ohne größeren, industriellen Aufwand aus den Blättern der Pflanze extrahiert werden, da es sich um ein wasserlösliches Molekül handelt. Insgesamt umfasst das Spektrum der Pflanze jedoch weit mehr als 100 verschiedene, pflanzliche Wirkstoffe. Zu einem Großteil handelt es sich dabei um Flavonoide und Terpene. Die chemische Bezeichnung Flavonoide umfasst diverse wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe, während die Stoffgruppe der Terpene Naturstoffe beinhaltet. Sie werden als sekundäre Inhaltsstoffe von Pflanzen und Organismen gebildet.

Die Verwendung von Stevia in der Kosmetik

Wie bereits angesprochen, blieb der beschriebene Reichtum an Naturstoffen nicht lange im Verborgenen. So nutzt die einheimische Bevölkerung das Süßkraut seit Jahrhunderten zur Herstellung von hautverträglicher Kosmetik. Gepaart mit neuzeitlichen Erkenntnissen, blüht diese Form der Nutzung auch in anderen Teilen der Welt auf. Gezielt findet die Pflanze heute unter anderem Anwendung bei Hautproblemen. Insbesondere bei Akne, Ekzemen und Schuppenflechte sind Behandlungserfolge bekannt. Auch zur Milderung von Fältchen werden die Inhaltsstoffe des Süßkrautes verwendet. Die Gewinnung der Inhaltsstoffe ist simpel. Es gilt lediglich die Blätter der Pflanze zu einem Pulver oder einem flüssigen Extrakt zu verarbeiten. Aus diesen Rohprodukten lassen sich wiederum Masken und Cremes in der gewünschten Zusammensetzung herstellen. Des Weiteren erhält die Stevia Pflanze mehr und mehr Einzug in die Haarpflege. Als Zusatz zu Shampoos, Haarkuren und Pflegespülungen sollen die pflegenden Eigenschaften der Inhaltsstoffe zum Tragen kommen. Auch in der Zahnpflege können Sie das Extrakt einsetzen. Laborstudien wiesen bereits eine antibakterielle Wirkung nach. Eine Zahnpasta mit Extrakten der Pflanze kann somit zur Prävention von Karies und Parodontose beitragen. Entsprechende Rezepturen existieren sowohl für Zahncremes als auch für Mundspülungen.
Mehr zum Thema Stevia in der Zahnpflege finden Sie in diesem stevia-gesund.de Artikel Produkte mit Stevia: Zahnpasta biodent

Präparate aus eigener Herstellung

Neben den kommerziell erhältlichen Kosmetikprodukten können Sie in Eigenregie ihre Stevia Kosmetikprodukte herstellen. Das Stevia Extrakt können Sie als Basis für Ihre Cremes und Masken verwenden. Zur Auswahl stehen Ihnen eine Reihe von vorgefertigten Rezepturen und zudem nicht weniger als Ihre eigene Kreativität.

Bis dato ist die Nutzung von Stevia in der europäischen Union auf den Bereich der Kosmetik und Körperpflege beschränkt. Dies liegt an der bislang nicht erteilten Freigabe für den Lebensmittelmarkt, für den sich die europäische Kontrollbehörde verantwortlich zeigt. Weitere Gutachten zur Unbedenklichkeit werden demnach einer weiteren Sachprüfung unterzogen. Auf Grund dieses Sachverhaltes unterliegen einige Produkte bis zu einer Zulassung Import- und Handelsbeschränkungen. Andere Länder, wie Japan, sind in diesem Punkt bereits voraus. Hier nimmt das kalorienfreie Steviosid bereits jetzt einen hohen Marktanteil ein.

Das neue Stevia Linkverzeichnis

Wenn Ihr nach oben zur Seitennavigation schaut, dann findet Ihr dort seit Kurzem das Stevia Linkverzeichnis. Dort soll zukünftig ein Webkatalog rund um das Thema Stevia entstehen.

Noch ist dort einiges zu tun. Eine sinnvolle Kategorisierung muss gefunden werden und entsprechende Webseiten müssen natürlich eingetragen werden.

Themenrelevante Links

Wenn Du auch eine Seite oder einen Artikel zum Thema Stevia anzubieten hast, dann folge bitte dem Link “Webseite eintragen” und melde Deine Website, Deinen Shop oder ansonsten themenrelevanten Link ein.
Leider habe ich noch keine Zeit gefunden, diese Seite zu lokalisieren, also wird sie zunächst nur in englischer Sprache zur Verfügung stehen, aber Ihr müsst ja nur eine ziemlich selbst erklärendes Formular ausfüllen. Das bekommt Ihr schon hin.

Wenn Du Vorschläge für neue oder verbesserte Kategoriebezeichnungen hast, schreib mir doch bitte eine E-Mail (Adresse im Impressum) oder kommentiere einfach diesen Beitrag.
Auch wenn einige Rubriken noch keine Unterkategorie haben, kannst Du deinen Vorschlag für eine Kategorisierung hier absetzen, Trage Deinen Link zu Stevia bitte erst dann ins Stevia-Linkverzeichnis ein, wenn wir eine Unterkategorie eingetragen haben.

Für Eure tatkräftige Unterstützung schon mal besten Dank.

Stevia als Medizin

Stevia rebaudiana gewinnt in der Medizin immer mehr Bedeutung. Denn es kann für Diabetiker und für Ernährungsbewusste Zucker zu 100 % ersetzen. Stevia ist nicht nur kalorienarm und extrem süß, es dient auch der Gesunderhaltung. Das südamerikanische Kraut, dessen wohltuenden Wirkungen die Indianer nutzten, ist auch in Europa zu genießen. Die Einheimischen der Länder Brasilien und Paraguay nutzen Stevia seit Jahrhunderten traditionell als Medizin und als Süßstoff. Auch in Europa hält das süße Kraut Einzug und kann zukünftig beim Süßen wie Medizin verwendet werden.

Geschichtliches

Der aus dem Tessin stammender Botaniker Moisés Santiago Bertoni untersuchte das süße Kraut im Jahre 1888 und machte es durch seine Beschreibungen bekannt. Ihre wertvollen Inhaltsstoffe fanden in Asien schnell Beachtung und Stevia wird dort als Zuckerersatz verwendet. In Japan werden 40 % des gesamten Zuckerersatzstoffmarktes mit Stevia abgedeckt. Der gesunde Zuckerersatz ist dort als Steviosid bekannt. Deutsche Wissenschaftler begannen seit dem Jahr 1998 mit der weiteren Erforschung der nutzbringenden Pflanze. In der Schweiz sind Steviaprodukte erhältlich.

Stevia wird in Japan und Brasilien als Süßstoff verwendet

In Japan und in Brasilien und in einigen anderen Ländern erobert Stevia die Lebensmittelindustrie. Stevia ist als kalorienfreier und natürlicher Süßstoff ohne Nebenwirkungen zugelassen und Stevia wird sogar vom Coca Cola Konzern für diese Länder verwendet. Stevia ersetzt dabei die bisherigen Zusatzstoffe Saccharin und Nutra-Sweet. Stevia Extrakte kommen in Saucen und Konfekten und alkoholfreien Produkten vor. Stevia deckt in Japan vierzig Prozent der Süßungsmittel ab.

Stevia – ein Segen aus der Natur

In der heutigen Zeit ist Stevia nicht nur für Diabetiker ein Segen. Denn der Zuckerkonsum ist bekannterweise Krankmacher Nummer Eins. Wie Ernährungsbewusste wissen, sind auch die Zuckerersatzstoffe nach den neuesten ernährungsphysiologischen Erkenntnissen nicht empfehlenswert. Stevia bringt die erwünschte Süße und bietet nebenbei eine viel bessere Auswertung aller Vitamine. Mit Stevia kann trotz Hunger auf Süßes das Gewicht reduziert werden und die Glucosetoleranz verbessert sich.

Medizin in Brasilien und Paraguay

Sowohl die brasilianische Kräutermedizin als auch die traditionelle paraguayische Medizin nutzt Stevia auch wegen seiner hypoglykämischen und hypotonischen Wirkungen, die noch durch eine diuretische und herzstärkende Wirkung ergänzt wird. Auch eine generell stärkende Wirkung wird ebenso wie eine empfängnisverhütende Wirkung begrüßt. Insofern ist es wünschenswert, dass auch in Europa der Einsatz der Steviablätter zur Behandlung von Diabetes und Übergewicht, Bluthochdruck, Müdigkeit und Depressionen, sowie bei Süßhunger und Infektionen und Kariesanfälligkeit seine positiven Wirkungen entfalten kann.
Mehr Infos zur Wirkung Stevias bei Zivilisationskrankeiten

Botanisches

Botanisch zählt Stevia rebaudiana zu den Asterales der Korbblütlerfamilie und zur Gattung der Stevien. Stevia rebaudiana wird auch als Eupatorium rebaudianum, Süßkraut, Süßblatt, Honigkraut und atztekisches Süßkraut bezeichnet. Stevia liebt subtropisches Klima. Als Süßkraut nutzen es die Guaraní-Indianer schon seit Generationen und nennen es a’a he’ê. Es wird bevorzugt zum Süßen von Matetee verwendet. Obwohl mehrjährig wird sie meistens als einjährige Pflanze kultiviert. Gegenständige Blätter mit maximal 3 cm Länge zieren die krautige Pflanze, die weiße Blüten hervorbringt. Frost ist sie nicht gewachsen und ihr Keimverhalten ist recht exklusiv. Das Saatgut der Stevia rebaudiana darf nicht älter als ein halbes Jahr sein und die Keimquote liegt unter 20 %.

Inhaltsstoffe

Stevia rebaudiana kann mehr als 100 Inhaltsstoffe aufweisen, die vorwiegend den Flavonoiden und Terpenen angehören. Für die starke Süßkraft, die auch in der Medizin willkommen ist, zeichnen verschiedene Glycoside verantwortlich. Stevioside sind die süßenden Inhaltsstoffe, die gerne in der Küche zum Süßen genutzt werden. Die Stevioside sind gegenüber hohen Temperaturen stabil. 1931 konnten erstmals die Inhaltsstoffe beschrieben werden. Die Phyto-Chemikalien, die den Namen Glykoside tragen, zeigten, dass darunter die Stevioside zu finden sind, die 300mal mehr Süßkraft zeigen, als es herkömmlicher Zucker kann. Die Stevioside sind der größte Bestandteil der Blätter. Weitere Bestandteile sind die Steviolbioside und die Rebaudioside A, C, D, E und F sowie die Dulcoside A.

Medizinische Studien

Die Medizin kann auf zahlreiche Untersuchungen von Stevia zurückgreifen, in denen die wohltuenden Wirkungen des Krautes bestätigt werden konnten. Stevia kann das Herz kräftigen und hilft bei Übergewicht. Es senkt den Blutdruck, verringert den Harnsäure-Spiegel und verhindert Sodbrennen. Wissenschaftliche Studien konnten die blutdrucksenkenden und gefäßerweiternden Eigenschaften bestätigen, ebenso eine antimikrobielle und den Blutzucker senkende Wirkung. Auch in der Zahnmedizin wurde eine plaquehemmende Wirkung bemerkt.

1991 erforschten brasilianische Wissenschaftler in einer Studie die blutdrucksenkenden Eigenschaften von Stevia und 2000 erforschten in China Wissenschaftler mit dem entsprechenden positiven Ergebnis die blutdrucksenkende Wirkung der Pflanze, der sich positiv andauernd über ein ganzes Jahr beweisen konnte. Verantwortlich für die blutdrucksenkende Wirkung sind die weiteren Inhaltsstoffe von Stevia, die neben den Steviosiden vorhanden sind. Das gesamte Herz-Kreislauf-System profitiert ebenso wie die Nierenfunktion von Stevia. Auch Menschen mit niederem Blutdruck profitieren von den natürlichen Wirkungen. Bei weiteren Studien konnte eine Brustkrebs hemmende Wirkung und auch die Karies unterbindende Wirkung festgestellt werden. Stevia kann dem Bakterium namens Streptococcus mutans Einhalt gebieten, das Karies verursacht.

Unbedenklichkeit

Risikodebatten forderte das süße Kraut zum Thema Fruchtbarkeit, obwohl in Tierversuchen Bedenklichkeiten lediglich bei extrem hohen Dosen, die das halbe Körpergewicht betreffen, vermutet wurden. Bestätigt wurde, dass bei einer Dosierung von 38,5 mg Steviosid je kg Körpergewicht keinerlei Toxizität zu bemerken ist. Mögliche Gefahren, die Stevia angeblich mit sich bringen kann, konnten in allen Untersuchungen ausgeschlossen werden. Steviablätter sind ungiftig.

Politisches

Wer Stevia anbauen will, unterliegt innerhalb der EU einer sog. Novel-Food-Verordnung, die bevorzugt gentechnisch veränderte Pflanzen betrifft. Die Verordnung verbietet die Nutzung von Stevia innerhalb der EU. Hingegen werden in der Schweiz immer mehr Menschen bemerkt, die sich auf den örtlichen Wochenmärkten mit großer Begeisterung das gesundheitsbewusste Kraut kaufen. Angeboten wird es in Kräutertöpfen. Nachzulesen sind Beiträge zu Stevia in: Natürliche Süße im Behördendschungel von Udo Kienle. Interessantes ist auch in Stevia-Anbau lohnt sich – 300 mal süßer als Zucker und ohne Kalorien im Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart von 2005 zu finden.

Gesund ohne Nebenwirkungen

Generell zeigt der Einsatz von Stevia auf die Wirkungen auf Medikamenten keinen Einfluss. Dennoch sollten Blutzucker, Blutdruck und Puls immer kontrolliert werden, wenn Stevia verwendet wird.
Die gesunden und süßen Stevia Blätter werden in Brasilien direkt verwendet. Auf eine Tasse Tee können zwei Blätter eine große Süßkraft entfalten. Wer die pulverisierte Form verwenden will, nimmt einen Viertel Teelöffel für eine Tasse. Stevia kann als Blatt, als extrahiertes Pulver, als Tablette und als Kapsel und als wässrige oder alkoholische Lösung zum Einsatz kommen. Für unterwegs sind die rohen Steviablätter ein süßer Snack.
In Deutschland könnte Stevia bereits Einzug halten als kosmetisches Produkt und als Tierfutter, da diese Produkte nicht der Lebensmittelverordnung unterliegen. Übrigens kann Stevia sehr gut auch auf deutschem Boden gedeihen!

Venezuela verbietet Coke Zero wegen künstlicher Süßstoffe

Das künstliche Süßstoffe etwaige negative Folgen auf die Gesundheit des Menschen haben könnten, wurde auf dieser Seite ja bereits thematisiert.  Das Verbot der Süßstoffbrause Coke Zero wurde bereits im Juni vom venezuelanischen  Gesundheitsminister Jesús Mantilla verkündet.

Doch während unsere Presse davon spricht, dass möglicherweise Spuren von Kokain in diesem Getränk gefunden wurden,

Nach wie vor halten sich Gerüchte, dass in Coca Cola Spuren von Kokain zu finden seien.

schreiben andere Medien ganz deutlich darüber, dass der Grund für das Verbot, die künstlichen Süßstoffe in dem Produkt und deren vermeintlich schädliche Auswirkung auf den Menschen sei. So schreibt die Huffington Post, die ich übrigens jedem, der englischen Sprache mächtign Leser, nur wärmstens empfehlen kann, man habe den Verkauf von Coke Zero unterbunden, weil Coca Cola es versäumt habe, Angaben zur Verwendung von möglicherweise schädlichen Süßstoffen in der Brause zu machen.

Venezuela’s Health Ministry said Friday it banned sales of Coca-Cola Zero because the company failed to declare that the no-calorie soft drink uses an artificial sweetener allegedly harmful to health.