Stevia bei Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck

In der traditionellen paraguayischen Medizin und in der brasilianischen Kräutermedizin wird Stevia schon seit Jahrhunderten als natürliches Süßungsmittel und als Heilmittel verwendet. Die Süße und die medizinischen Wirkstoffe wohnen dabei den laubartigen Stevia-Blättern inne. Die indigene Bevölkerung nutzt sie als Süßstoff, der die 300-fache Süße von Zucker, aber keine Kalorien hat, als Mittel gegen Bluthochdruck und Diabetes sowie als empfängnisverhütendes und als wasserausschwemmendes Mittel.

Stevia und die Zivilisationskrankheiten Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck

Der Diabetes mellitus entsteht bekanntermaßen durch jahrelange Übernährung, durch eine falsche Ernährung mit zu viel Zucker, durch Übergewicht und kann auch eine Verbindung mit Bluthochdruck eingehen (sogenanntes Metabolisches Syndrom).

Der Vorteil an Stevia ist zum einen, dass er Zucker (und dessen Nebenwirkungen) als kalorienarme Alternative ersetzen kann. Süßhungerattacken oder normales Essen müssen nicht mehr auf die Hüften schlagen, wenn mit Stevia gesüßt wird, womit ein Risikofaktor für Übergewicht gebannt ist. Liegt bereits Diabetes vor, so zeigen wissenschaftliche Studien, dass Stevia auf Blutzuckerwerte Einfluss nimmt. Derzeit wird darüber diskutiert, sogenannte diätische Lebensmittel für Diabetiker (die mit Fruchtzucker gesüßt sind) vom Markt zu nehmen, da sie zwar nicht negativ auf den Blutzucker wirken, jedoch die gleiche Kalorienzahl wie andere Süßigkeiten haben. Deswegen begünstigen sie Übergewicht. Mit Stevia könnte beispielsweise dieser negative Kreislauf durchbrochen werden: Es wirkt nachweislich positiv auf den Blutzuckerspiegel, hat aber kaum Kalorien.

Ist weniger Übergewicht durch kalorienarme Süßspeisen mit Stevia gegeben, so entsteht auch weniger Bluthochdruck, da Übergewicht auf die Blutdruckwerte einwirkt. Zudem reguliert Stevia den Blutdruck sowieso positiv. Der Entstehung des sogenannten Metabolischen Syndroms (aus Übergewicht wird Zuckerkrankheit und Bluthochdruck, all dies kann zu weiteren Gesundheitsschäden führen) könnte so gestoppt und auf vorhandene Krankheiten positiv eingewirkt werden.

Stevia und herkömmliche Therapiemethoden

Wie sich trotz ursprünglicher Bedenken herausgestellt hat, sind die Stevia-Blätter ungiftig und der Verzehr hat keine Nebenwirkungen. Es konnte weder ein Krebsrisiko, eine Fertilitätseinschränkung oder eine sonstige vermutete Folgewirkung bestätigt werden. De facto wirkt Stevia erst toxisch, wenn eine Menge, die dem halben Körpergewicht entspricht, eingenommen wird. Es ist zudem gesünder als synthetische Süßstoffe und weitaus gesünder als Zucker. Stevia könnte im Grunde die Behandlung Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck (und andere) revolutionieren bzw. die Entstehung dieser Krankheiten sogar verhindern. Praktischerweise könnte Stevia auf alle drei genannten Krankheiten, die ja zusammenhängen, eine positve Wirkung haben und dabei helfen den Teufelskreis aus Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und deren Folgekrankheiten zu überwinden.

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